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Warum sind Anwälte eigentlich so teuer ?
Gegenfrage: Sind Anwälte wirklich teuer ? Die Kosten einer qualifizierten Erstberatung sind überschaubar. In den Regel liegen diese im Privatbereich nicht höher als € 200,00 zzgl. Umsatzsteuer - aber damit ist der Maximalbetrag auch schon erreicht. Die Anwaltsvergütung ist für den Laien nicht sehr transparent ausgestaltet:
1. Anwälte werden nach Pauschalen bezahlt. Das heißt, dass das Honorar unabhängig vom Arbeitsaufwand entsteht - u.U. schon für einen Brief. Allerdings kann auch ein Brief mehrere Arbeitsstunden beanspruchen, sogar wenn er kurz ist (oft gerade dann). Andererseits erhöht sich das Honorar nicht dadurch, dass sich Ihr Fall über mehrere Jahre hinzieht oder die Sachbearbeitung besonders schwierig ist. Auch in diesem Fall bleibt es bei der Pauschale. 2. Der Anwalt kann eine ganze Anzahl von Arbeitsstunden nicht abrechnen, die er für die Recherche von Fakten, Gerichtsurteilen usw. benötigt. Jeder Handwerker rechnet aber schon die Anfahrt zur Baustelle ab. Diese Zusatzleistungen sind in der Pauschale berücksichtigt. Der Anwalt kann ebenso sein Hilfspersonal nicht gesondert berechnen. Auch diese Kosten müssen aus seiner Vergütung bezahlt werden.
3. Wenn Sie einen Anwalt beauftragen, dann beanspruchen Sie eine hochwertige Dienstleistung, für die der Anwalt in der Regel 10 Semester studieren und mehrere Jahre Praktikum absolvieren musste und für die er - wenn er seinen Beruf ernst nimmt - sich ständig weiterbilden muss.
Aber es gibt Wege, die Kosten in den Griff zu bekommen:
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Vorabinformation über die voraussichtlichen Kosten
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Absicherung über Rechtssschutzversicherung
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Honorarvereinbarung (z.B. nach Stundensätzen)
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Vereinbarung der Prozessfinanzierung
Mehr Informationen erhalten Sie über die Unterpunkte links in der Menueleiste. Und hier bekommen Sie eine
tabellarische Kostenübersicht
als Download.
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